UNROCKABLE

“Die Wahrheit, die sich in Worten ausdrücken lässt, ist nie die endgültige Wahrheit.”

Archive for the 'Konzerte & Festivals' Category

Painpainpainpainpainpainpain!

Author: Katha Klysm
02 5th, 2009

PAIN, ich komme! Und Peter Tägtgren, es ist mir eine Ehre! *g*
Hamma geil.. ich fahr heute mit Carsten nach Köln und es wird spaaaßig und lang und stressig und morgen werde ich sehr müde sein, aber was tut man nicht alles für den Gott des Metal, Peter Tägtgren.
Bilder wird’s zu sehen geben, aaaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhhh!



Wieder im Lande.

Author: Katha Klysm
05 13th, 2008

Ich denke, ich muss vieles aufholen.. Es mag sein, dass es jetzt vielleicht etwas persönlich wird, aber das ist meine Art. Immernoch.
Mein Grund des “Aussetztens” war der Auszug meiner Mutter. Das letzte Jahr fing gut an.. Privat lief alles bestens und es gab keinerlei Schwierigkeiten.. Nach meiner Schwarzgurtprüfung erfuhr ich, dass meine Mutter ausziehen möchte. Undzwar ohne mich. Finanziell ging es uns noch nie so schlecht, wie zu der Zeit. Erich, mein Karatelehrer, der Freund meiner Mutter, hat ihr angeboten, bei ihr zu leben.. nur sie. Ich kann es verstehen. Ich mein, ich bin volljährig, weiß, wie man alleine lebt (durch Mama’s Psychiatrie-”Besuche” damals..) und es war auch nicht so das größte Problem.. nur war ich etwas überfordert gewesen, als sie sagte: “Sie zu, wo du hingehst. Such dir eine Wohnung. Ich kann dir nicht mehr helfen.” Nebenbei schrieb ich noch Klausuren, die ich nacheinander alle verhauen hab, wie noch nie in meinem Leben.. Es ist mir unangenehm, aber es gab keine bessere Note als ‘ne 4. Somit fing alles an..
Ich war körperlich in der Schule anwesend, aber vom Kopf her ganz woanders. Mein Ziel war, mit unserem Vermieter zu reden, ob ich nicht die Wohnung einfach übernehmen könnte. Er ließ sich Zeit zum Bedenken. Viel Zeit. Er erteilte mir Aufgaben, zum Amt zu gehen, verschiedene Papiere unterschreiben zu lassen, alles hab ich getan.. Und als er dann schließlich am 1. Dezember bei uns war, um mir mitzuteilen, wie er sich entschieden hat, habe ich meinen Vater auch noch dazugeholt. Er wohnt schließlich 2 Häuser weiter und es sollte den Eindruck machen, dass er immer wieder ein Auge darauf werfen wird, damit ich hier alleine bloß keine Dummheiten fabriziere. Wie es kommen wollte, legte er sich mit dem Vermieter verbal an und es kam zu einem “Nein”. An diesem Abend gab ich mir die Kante.
Fast jeden Tag suchte ich verzweifelt nach einer Wohnung. In Zeitungen, im Internet, über Bekannte, aber es half alles nichts. Entweder waren die Wohnungen zu groß, zu teuer, viiiiel zu klein (meine Mutter hatte nur vorgehabt, ihre Kleidung mitzunehmen, alle Möbel aber da zu lassen.), viel zu weit weg (Freunde, Eltern, Busverbindungen, Schule..) oder ich war einfach schlicht und ergreifend VIEL ZU JUNG für eine eigene Wohnung. Das musste ich mir so oft anhören.. Und ich sag euch, es war jedes Mal eine Qual, zu hören, man sei zu jung für eine eigene Wohnung.. ich sollte doch gefälligst bei meinen Eltern leben. Und als ich dann versuchte, meine private Situation zu schildern, wurde mir nicht zugehört und nur gefragt, wie ich denn die Wohnung finanzieren würde.. Natürlich - mit Sozialhilfe. Wie auch anders, wenn man noch Schülerin ist und gezwungenermaßen von zu Hause wegmuss, unfreiwillig?! Ich sollte mir gefälligst einen Job suchen. Na sicher - von 400 Euro eine Wohnung bezahlen, Strom, Nebenkosten, andere Rechnungen und ganz nebenbei noch vom Restgeld leben. Ach ja - meine Katze hab ich vergessen. Ohne die wäre ich nirgendwohin gegangen.
Tja, es gibt durchaus so Leute, die keine Ahnung haben, wie dringend meine Situation war..
Neujahr brach an. Und das Schuljahr nahte zum Halbjahresende. Es gab Noten in der Schule und ich kassierte von meinem lieben (wtf?) Mathelehrer eine 6. Nach einem Gespräch mit meinem Jahrgangsstufenleiter, erfuhr ich, dass ich die Schule verlassen muss. Und das aus dem Grund, weil ich die 11. Klasse schonmal wiederholt habe und nicht mehr zurückgestuft werden konnte.
Ich stellte mir die Frage, womit ich das alles verdient hätte.. Meine Mutter verlässt mich, ich finde keine Wohnung, sacke in der Schule ab, weil ich psychisch an einem Tief war, der meine Leistungen senkte, war oft dadruch auch krank gewesen und jetzt sollte ich noch die Schule verlassen? Es gab - by the way - verbalen Krieg zwischen mienem Jahrgangsstufenleiter und dem Mathelehrer. Mein Jgst.leiter hat alles daran gesetzt, mich zu verteidigen, jedoch ohne Erfolg..
Da stand ich dann da - meine Mutter hatte schon die Kündigung eingereicht, hatte noch 3 Monate Frist, ich fand keine Wohnung, hatte meine Schullaufbahn in den Sand gesetzt, hatte keine Ausbildungsmöglichkeit, kein gar nichts..
Es setzte Stress mit meinem Vater an und er zahlte mir plötzlich keinen Unterhalt mehr. Musste er auch nicht, ohne Schule und ohne Ausbildung.. nur da war ich dann völlig verloren. Nervlich am Ende. Bis mir meine Mutter beim Essen sagte, dass der Vermieter mir die Wohnung nur nicht geben wollte, wegen meinem Vater..
In der Zeitung war das Wohnungsangebot für unsere Wohnung schon die 4. Woche dringewesen und der Vermieter selbst fand anscheinend keine passenden Leute dafür..
Meine Mutter rief ihn an und bat ihn um ein Gespräch.. Sie erklärte ihm meine momentane Situation. Er besuchte uns, sprach ebenso mit mir und es gab wieder neue Hoffnung, hier bleiben zu dürfen.. Ich besuchte zum 3856. Mal (innerhalb von 4 Monaten) das Amt (bzw. ARGE) und ließ mich dann offiziell zur Hartz IV-Empfängerin küren. Geile Sache (haha), aber der Vermieter war damit vollkommen zufrieden und es hieß - ich darf bleiben!
Er kam, ich unterschrieb und wir schüttelten uns die Hand: “Willkommen bei mir, Biljana.”
Jetzt wohne ich schon seit zweieinhalb Monaten hier alleine mit meiner Ayla und wir fühlen uns wohl..
Momentan bin ich auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle als Mediengestalterin. Es ist nicht einfach, aber ich tue mein Bestes. Parallel dazu suche ich alternative Ausbildungen. Aber bisher nur Absagen.

Naja, einen neuen Freund hab ich auch noch. Carsten. :)
Er macht mich wirklich sehr glücklich.

Dieses Wochenende waren wir auf dem Rock Hard Festival, wovon es später Bilder geben wird in meiner neuen Galerie. ;)

und ich muss sagen - es tut wirklich gut, nochmal die Gedanken aufgeschrieben zu haben.
Ich bin wieder da. :)



Summer of ‘07.

Author: Katha Klysm
10 7th, 2007

Oh mein Gott! Ferien waren der Wahnsinn. Nur vielvielviel zu kurz. Wo soll ich nur anfangen? Serbien. Okay. Also ich bin ja geflogen, habe 3 Monate vorher gebucht, sollte eigentlich am 13. Juli von Düsseldorf aus fliegen. Ich bekam Post - Flugtermin um einen Tag verschoben. 14. Juli ging aber bei mir nicht. Wegen dem Stones-Konzert halt. So schoben die mich nach Frankfurt ab & durfte von dort aus am 13. fliegen. Ich gehe an den Schalter, erkläre meine Situation, erzählt mir dieses weibliche Etwas am Schalter, dass die Maschine voll ist. Ich so: “Klar..” So stand ich dann erstmal auf der StandBy-Liste und durfte warten, warten und warten, ohne zu wissen, ob ich überhaupt mitfliegen werde. Und das bis zur letzten Minute. Nach dem ganzen Stress beschloss ich also als erstes, dem McDonalds aus Frust alle Regale an Burgern leer zu kaufen. Es blieb aber irgendwie doch nur bei einem Spar-Menü mit McChicken, einer Sprite, ohne Ketchup, ohne Mayo, zum Dortessen. Meine Standardbestellung. Irgendwann begab ich mich zu den Gates und um 14:30h hatten die das noch immer nicht geregelt, ob ich nun mitfahre, oder nicht. Die Maschine sollte um 14:50h starten. Irgendwann kam der Pilot, fragte, ob ich das Mädchen wär, was noch keinen Platz bekommen hat und meinte noch dazu.. “Naja, also … du könntest mit mir ins Cockpit, wenn du willst!” Ich machte Augen, das glaubt ihr mir nicht. Darauf musste ich erstmal Eine rauchen. Als ich wieder dorthin kam, war es 14:45h und ich sollte unter den letzten ins Flugzeug einsteigen.. Da kam auf einmal ‘ne bekannte serbische Popsängerin angerannt, hatte ‘nen Last-Minute-Flug gebucht und ich bekam dann doch noch einen Platz im Bereich der First Class ^^ … muhi.. Ja, das erste Mal bewusst geflogen.. war schon cool. Und innerhalb von 2 Stunden schon in Belgrad gelandet. Das war vielleicht ein komisches Gefühl. Hatte noch ‘ne lange, schwarze Hose an und mein Cousin hat mich mit seinem neuen BMW (uuuhu) abgeholt und am Samstag ging’s halt auf’s Rolling Stones-Konzert. Da war es auch noch nicht sicher gewesen, ob ich überhaupt dahin gehe. Meine Tante aus Serbien hielt da von Anfang an nichts von und machte sich ziemlich wichtig damit, dass man gar nicht mehr nach Hause kommen würde, weil der Verkehr da dicht gemacht wird, die Taxen voll sind, Busse nicht mehr fahren. Blablabla. Meine Tante aus Freiburg, die die Karten gewonnen hatte, und ich überlegten die ganze Zeit nach irgendwelchen Möglichkeiten. Hinfahrt war kein Problem. Rückfahrt war trotzdem das Problem. Da dachte meine Tante an den Kerl, der sie vom Flughafen zum Bahnhof gefahren hat. Sie rief den an und wir reservierten. Okay. Ab geht der Peter, wir uns schnell fertig gemacht, weil unser letzter Bus nach Belgrad gegen kurz vor 8 losfuhr. Wir kamen dort an.. der Wahnsinn. Erstmal ‘ne halbe Stunde durch Belgrad gelaufen, um überhaupt zum Usce Park zu kommen, wo die Stones auftraten. Hatte mir dann noch auf dem Weg dorthin ‘n T-Shirt gekauft und durch die Kontrollen gekommen, alles super.. Meine Tante und ich rockten total ab.. Und ich muss sagen, ich hab selten so ‘ne gute Live-Band gesehen. Okay, nicht vergleichbar mit In Flames, aber die Rolling Stones.. Wahnsinn. Vorallem die mal live gesehen zu haben.. wo sie noch lebendig auf den Bühnen rumspringen. Der Hammer. Auch noch im eigenen Heimatland. Große Sache.
Naja, es ging dann am nächsten Tag in mein Heimatörtchen Bajina Basta und dort war ich dann bis zum 23. Juli. Das Wetter war perfekt. Manchmal vielleicht ein wenig zu heiß, bei 43 Grad kann man das irgendwo nachvollziehen, right? :) Am 23. dann auch zurückgeflogen, Düsseldorf gelandet, wartete meine große Schwester auf mich mit dem kleinen Enrico, dem Sohn von meinem Schwager. Den Kleinen rannte ich um, welzten uns vor allen Leuten auf dem Boden. Übrigens, als ich aus dem Flieger stieg… ich mein, ich hatte ja ‘ne kurze Hose an, ‘n Tanktop, war braungebrannt, hatte ‘ne Pornobrille auf’m Kopf.. wollten zum Parkplatz, auf einmal regnet es draußen. Es wurde mir sofort wieder klar, dass ich WIRKLICH wieder in Deutschland bin.
Schließlich, nach meiner Ankunft, war ich erstmal bis zum 27. Juli noch in Siegen gewesen, bin dann mit meinem Vater nach Freiburg gefahren, weil mein Lieblingscousin geheiratet hat, kehrten am 29. zurück & dann ging es an’s Packen für Wacken. Abfahrt war am 30. Juli. Rückfahrt am 05. August.. und ich war heiser wie noch NIE. Am 04. August traten In Flames auf, es war ein wahnsinnig geiler Gig. Der Beste, den ich bisher gesehen hab.
Nundenn, am 06. ging’s wieder in die Schule, am 15. Augsut wurde ich krank und fuhr auf’s Summer Breeze, hihi.. und jetzt sitz ich hier am letzten Herbstferientag und plane meinen heutigen Tag.
Ja, wie ihr seht steht ein neues Layout, hab ich aber nicht selbst gemacht. Nur die Farben hab ich geändert. Und jetzt werde ich wohl weiter an meinem Homepagedesign arbeiten. Ich war nämlich schon quasi fertig, aber als ich das mit der Bildergalerie gerafft bekommen hatte, da fand ich mein Layout wieder langweilig. Deshalb - ÜBERARBEITUNG.

Und jetzt wird’s auch wieder etwas öfter Posts geben. Versprochen.



Ab nach Serbien!

Author: Katha Klysm
07 13th, 2007

Ferien sind schon was Tolles! Deshalb schreib ich auch nicht, weil ich nur auf Achse bin.
Morgen - oder besser geschrieben heute - flieg ich nach Serbien. 10 Tage einfach mal abschalten.. Von allem, was passiert ist. Ich muss alles erstmal verdauen.. Mh..
Meine Tante hat Konzertkarten gewonnen für Samstag. Also für den 14. Juli. Ich sollte sie anrufen, meinte mein Vater.. Dies tat ich auch. Und joa.. Also. Sie hat noch keinen gefunden, der mit ihr auf das Konzert geht. Und dann hat sie mich gefragt. Sind übrigens “by the way” die Rolling Stones. In meinem Heimatland.. Und noch lebendig! Einfach nur der Wahnsinn.
Ich weiß nicht, ob ich Möglichkeiten haben werde, dort mal ins Internet zu gehen. Mal gucken. Vielleicht liest man sich ja.

Bin weg. Packen.



06 13th, 2007

“Tschüssing”, würde Jacky jetzt sagen.
Ich bin jetzt weg. Bis Sonntag. Und zwar hier.