

UNROCKABLE
“Die Wahrheit, die sich in Worten ausdrücken lässt, ist nie die endgültige Wahrheit.”
Archive for the 'Gott & die Welt' Category
Laura ♥
Author: Katha Klysm
Manchmal frag’ ich mich, warum ich nicht als Mensch mit ‘nem Geldscheißer geboren wurde. Ich bin ja so ein Unterwäschenfetischist. Und da wäre Trashy genau das Richtige für mich.. Aber neiiiiiin… Klickt euch mal bisschen durch und ihr wisst, was ich meine. Deprimierend.
Momentan mach ich ein Praktikum bei der Firma Kay und es ist nochmal ganz schön, eine Aufgabe zu haben, nach der langen Zeit des Nichtstuns. Was noch zu bemängeln ist, dass ich so früh aufstehen muss um pünktlich um 8 Uhr da zu sein… Genauer gesagt um 5 Uhr morgens. Ja. 2 Std. Busfahrt ist nicht gerade prickelnd. Aber ich hab jetzt ein Auto bekommen und am Mittwoch wird es angemeldet und es ist toll…
Es ist ein Ford Fiesta (schön wäre es, wenn es der neue ist in der einen pinken Farbe da… aber neee….) in rot und hat 60 PS. Hihi.. Mal ein Auto, wo ich keine Angst haben brauch, ob da ‘n neuer Kratzer ist oder nicht.. Yeah… Und ich hab erstmal dick ‘ne Backstreet Boys-CD gemacht, schön assi vor der Ampel stehen und mit Pornobrille die Leute penetrieren. Voll geil.
Übrigens… falls ihr euch noch an diesen Eintrag erinnern könnt… Das Schicksal hat es diesmal wirklich gut mit uns gemeint und meine Schwester hat am 08. September 2008 meine wundervolle, gesunde Nichte, Laura, zur Welt gebracht.. Und wie es für ihre coole Tante üblich ist, muss sie ihr erstmal gute Musik in die Wiege legen und so habe ich mit meiner Schwester einen Kompromiss gemacht und ihr ein Manowar-Shirt gekauft. Meine Schwester liebt Manowar.. Also wenn es nach mir ginge, hätte ich ihr ein In Flames-, oder Immortal-, oder Kataklysm-Shirt gekauft.. Aber ist okay.
Hauptsache Metal.
Das Bild ist vom Tag der Geburt. Da ist sie gerade mal 4 Stunden alt und ihr Kopf ist noch angeschwollen von der Geburt, aber demnächst mache ich noch mehrere Bilder und nächsten Sommer kann sie schon das Shirt tragen, das wird ein Spaß! Die Kleene nehm ich eines Tages mit nach Wacken… Wenn sie dann volljährig ist.
Mein kleiner Goldschatz. Bin überglücklich.
read comments (8)Momentaner Stand der Dinge.
Author: Katha Klysm
Gestern hab’ ich “Sex and the City - Der Film” gesehen und hab geheult, wie schon lange nicht mehr. Wirklich ziemlich traurig, als Big Carrie sitzen lassen hat. Und das auch noch am Tag der Hochzeit. Ich weiß grad nicht, ob ich weiterschreiben soll, weil ihr den vielleicht auch noch sehen wollt. Aber - am Ende wird alles gut. Zwar nicht so, wie vorgestellt, aber trotzdem gut.
Ich bin gerade auf Diät. Hab meine Ernährung komplett umgestellt, aber bin trotzdem noch ziemlich sportfaul.. Und Geld für’s Fitnessstudio hab’ ich nicht. Ich glaube, ich sollte nochmal zum Training gehen, würde vielleicht was helfen.. Habt ihr noch Ideen, wie ich mich zu Hause sportlich betätigen kann? Was außer Sit-Ups noch gegen Bauch- und Hüftspeck helfen könnte? Hab noch nie richtig was dafür getan. Hab’ in meinem Leben immer nur Karate gemacht. -.-
Ach, übrigens hab’ ich seit dem 18. April eeeeeeeeendlich meinen Führerschein. Hat auch lang genug gedauert, weil ich mindestens 1 Jahr 10 Monate lang keine Lust auf Theoriestunden hatte. Und da hab ich ihn nun.
Jetzt brauch’ ich nur noch ein Auto, weil der Jeep (Opel Frontera, neueres Modell) mir und meinem Vater viel zu heilig ist, dass ich keine Lust hab, einen Unfall damit zu bauen. Mein Vater würde mir den Kopf abreißen und ich könnte meine zukünfigte Wunschkarriere als Mediengestalterin in die Tonne kloppen.
Ayla hat einen Zahn verloren, was mir richtig viele Sorgen bereitet. Ich hab’ im Moment auch wirklich kein Geld für den Tierarzt.. Müsst ich mal gucken, ob ich mir was leihen könnte, weil das Mäuschen darf mir nicht irgendwie krank werden oder so.
Nächste Woche kauft mein Papa mir endlich die versprochenen Schlafzimmermöbel. Endlich mal was, was sich in dieser Wohnung tut. Kennt ihr das, wenn ihr verzweifelt rumguckt, was ihr ändern könntet und es aber vom finanziellen Aspekt aus nicht könnt? Dann räumt ihr doch auch rum, auch wenn nur die Gläser in der Vitrine anders stehen, als sonst.. Ist das ‘ne Krankheit von mir oder geht es euch auch so? Versteht ihr mich überhaupt? Dann wäre ich ja echt krank, glaub ich..
Hmm.. Heute ist wieder so ein ziemlich langweiliger Tag. Ich werd jetzt wieder bisschen aufräumen, was ich auch jeden Tag mache, werde meine wäsche aufhängen, mich eine Runde Duschen und ZACK DIE BOHNE - heute Abend Fußball gucken.
Ich bin für Kroatien, weil ich zu ‘nem Viertel kroatisches Blut in mir habe - mütterlicherseits. Trotzdem glaube ich, dass Deutschland gewinnen wird. Ziemlich starkes Team - und am Sonntag gegen Polen hat der Lehmann ja Bälle gefangen, wie kein anderer. Da ging ja gar keiner rein.
Podolski ist sowieso unglaublich, der Typ. Dass der so dumm ist und trotzdem so gut spielen kann ist der Wahnsinn. Vom Klose hat man ja fast gar nichts gesehen, aber ich hab davon ja keine Ahnung.
Ich gucke Fußball auch nur während der W- und EM. Ansonsten ist es ja sowieso alles für den Arsch. ![]()
Ach ja - meine Galerie hat sich um EINIGES erweitert..
Erinnerung für’s Leben.
Author: Katha Klysm
Endlich fertigrenoviert. Mein Schlafzimmer ist jetzt beige und ich zeig euch erst Bilder, wenn ich meine neuen Möbel bekommen hab.
Hab euch auch ganz vergessen mitzuteilen, dass ich eine neue Tätowierung hab. Es war mein Wunsch, hab mühsam das Geld zusammengespart.. und mir meinen Wunsch erfüllt, meinen verstorbenen Großvater damit zu ehren.. Zu meiner Geschichte lässt sich sagen, dass mein Großvater (väterlicherseits) einige Tage nach meiner Geburt einen Walnussbaum für mich gepflanzt hat.. “Für meine kleine Deutsche … meine Kirschblüte..” sagt er dazu.
Er war immer mit mir unterwegs, als meine Eltern und ich ihn in Serbien besuchten, musste mir immer alles zeigen und erklären und steckte mir immer ein bisschen Geld ein.. egal wie wenig er hatte. Ich freute mich jedesmal ihn wiederzusehen, zumal er der Einzige war, den ich von meinen Großeltern kennenlernen konnte. Sein letzter Wunsch war neben meinem Walnussbaum beerdigt werden und da liegt er jetzt.. und der Baum wächst Jahr für Jahr.. wie ich. ![]()
Drei Tage nach seinem 84. Geburtstag hab ich es stechen lassen.. Am 05. Mai.
Es hat wirklich eine große Bedeutung für mich und ich bereue es kein Stück. Ihr könnt oben auf die Tätowierung klicken, um euch die große Version anzugucken. Sein Name steht da in kyrillischer Schreibschrift.. in meiner Schrift.
Die Geschichte vom Schicksal.
Author: Katha Klysm
Ich konnte nicht früher schreiben. Wegen meinem Befinden - an erster Stelle. Wisst ihr, es ist ziemlich schlimm, was im Leben vorsich geht. Das Schicksal gibt uns heute einen guten Tag, jedoch wissen wir Menschen es nicht zu schätzen, sehen es als Selbstverständlichkeit an, wundern uns aber morgen, wenn der Kaffee überzuckert ist, und wir eine große Malesse darin sehen, das Beste drauß zu machen. Jedoch sieht man nicht den Unterschied der Wichtigkeit in den verschiedenen alltäglichen Kleinigkeiten, die uns das Leben erschweren. Es gibt Menschen, die nach einer Diskussion mit den eigenen Eltern, mit Suizid drohen, was meistens nur eine Mitleidstour verkörpern mag. Wenige können sich vorstellen, was es für ein Schmerz ist, etwas zu verlieren. Sei es ein Mensch, oder das Haustier, welches sowieso schon zur Familie gehört. Man stellt sich sicherlich mal die Frage, warum nur die guten Menschen gehen müssen. Ebenso gilt es, warum nur den guten Menschen schlechtes widerfährt. Okay, zugegebenermaßen passiert Schlechtes auch den schlechten Menschen. Jedoch ist es in unseren Köpfen so festgelegt, dass wir es ohne inneren Konflikt zu verstehen wissen. Meine Wenigkeit fragt sich im Moment nur, warum z.B. Menschen, die Kinder besitzen, diese nicht zu lieben wissen, sie tagelang in der Wohnung einsperren, ohne jegliche menschliche Bedürfnisse zu erfüllen, sie gar foltern. Und im Gegensatz dazu, diese Menschen, die sich Kinder vom Herzen wünschen, es wahrscheinlich mehr lieben würden, als das eigene Leben, es verlieren oder gar keine Kinder mehr bekommen können.
Allein, wenn man sich vorstellt, dass ein Mensch ein Kind im 5. Monat verliert. Es waren Komplikationen vorhanden, frühzeitige Wehen und das Schlimmste auch noch, die Vereinbarung mit dem eigenen Gewissen, dass es im 5. Monat keine ausgereifte Lunge besitzt. Man weiß, dass das Schlechte überwiegt, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Das Kind wird geboren. Der Vater steht daneben und ist nahezu am zusammenbrechen. Die Frau erleidet ein Gefühl, welches in ihren Augen vergleichbar mit dem Sterben ist - obwohl man das gar nicht so sagen kann, aber es ist halt ein “Standard-Satz”. Das Baby kommt zur Welt. Völlig stillschweigend. Todesstille. Im wahrsten Sinne. Der Vater bricht zusammen, als er erfährt, das Kind wäre ein Junge gewesen.. Die Hebamme wäscht es, wie ein Lebendiges. Sie wickelt es in ein weißes Tuch, die kleinen Händchen zusammengemacht, die Augen zu, als wenn es friedlich schlafen würde. Jedoch für immer.. Die frischgewordene Mutter erfüllt sich einen letzten Wunsch, das Kind nochmal zu sehen, sich zu verabschieden, ohne es jemals richtig begrüßt zu haben. “Mach’s gut, kleiner Mann.. Mama und Papa haben dich wirklich sehr lieb gewonnen in der Zeit. Es tut so weh..”
Der Gedanke, dass gestern noch etwas in einem gewachsen ist, heute aufgehört hat.. und schlimmer, noch im Krankenhaus liegt, damit die Ärzte einen noch mehr mit Schmerzmitteln zupumpen.. zudem noch in dem Krankenhaus, wo der kleine Mann im Untergeschoss in der Leichenkammer liegt und schläft. Einfach weiterschläft.
Wenn man sich überlegt, dass es nur noch verdammte 4 Wochen gebraucht hätte, um zu überleben.. dann fragt man sich, warum einen Menschen das Schicksal auf diese Weise treffen muss.
Ich muss sagen, ich bin zu einem Ergebnis gekommen.. Das Schicksal muss man nicht immer verstehen, aber es bleibt uns nichts anderes übrig, als es so zu akzeptieren, wie es ist.
Es klingt hart, aber ich hab mich mittlerweile - zumindest äußerlich - damit abgefunden, was um meine Schwester und um meinen Schwager passiert ist. Heute wurde der Kleine anonym beerdigt. Die Teilnehmenden der Beerdigung - Mama und Papa.
Das musste ich nur loswerden, ich musste es aufschreiben, sonst hätte ich das Gefühl, dass die Wichtigkeit dieses schweren Ereignisses viel zu unterschätzt werden würde.
Obendrauf ist das Kind am Hochzeitstag verstorben. Ein Jahr nach der Eheschließung..
Mama.
Author: Katha Klysm
So, jetzt hab ich nun endlich - ein bisschen - Zeit gefunden, um mich zu meiner momentanen privaten Lage zu äußern.
Ich möchte nicht viel dazu sagen, nur, dass es mir damit sehr schlecht geht. Schlechter als vorher..
Meine Mutter ist letzten MIttwoch morgen in die geöffnete Psychiatrie eingewiesen worden. Vor 2 Jahren war sie schonmal da gewesen - & das für 3 Monate. Es ist nicht sehr leicht für mich, vorallem, weil ich Angst vor meiner eigenen Mutter hatte, bevor sie ins Krankenhaus gekommen ist. Vor 2 Jahren wurde diagnostiziert, dass sie Schizophrenie hat. Und hierbei bitte ich alle, die denken, Schizophrenie wäre eine sogenannte “gespaltene Persönlichkeit”, auf den Link zu klicken, dort ist alles erklärt. Ich finde es sehr wichtig, dass man die wahre Bedeutung dieser psychischen Krankheit weiß. Als meine Mutter vor 2 Jahren das erste Mal eingewiesen wurde, wollte ich mir knapp einen Monat vorher dieses altbekannte T-Shirt aus dem EMP bestellen - “Ich bin schizophren.” - “Ich auch.” - Das konnte ich aus Geldmangel leider nicht machen. Kurz darauf - wie geschrieben - ist meine Mama dann ins Krankenhaus. Damals war ich noch 16, kurz vor meinem 17. Geburtstag. Heute bin ich volljährig & muss mich um den ganzen Papierkram kümmern. Da meine Mutter ihre Arbeit verloren hatte, wie ich euch schrieb, ist das beim Rechtsanwalt im Verfahren & das ist schon recht heftig.. Also ich weiß nicht, ob ihr das so gut nachvollziehen könnt, wie viel Haushalt, wie viel Arbeit & Termine anfallen, wenn die Mama für unbestimmte Zeit im Krankenhaus ist. Und dann auch noch unter so einer psychischen Krankheit.
Viele Leute, die hinter mir stehen, die Ahnung haben, aber ebenso viele Leute, die gar keinen blassen Schimmer haben, was im Moment mit mir los ist. Und dann auch noch so eine große Unmenschlichkeit zeigen. Was soll’s. Who cares. “Es ist nur meine Mutter, die sich selbst nicht wiedererkennt.”
Aber ich komm schon klar. Ich bin stur.
